In Kooperation mit dem Familienzentrum Südstadt machen wir Angebote der ästhetischen Bildung für Kinder und Familien, die gleichzeitig die Förderung der Sprache in vielen Bereichen beinhalten.
Das „Dingsda“ ist ein Synonym für eine Sache oder eine Erscheinung, die nicht zu benennen ist. Der Begriff wird häufig genutzt, um zu beschreiben, was nicht konkret benannt werden kann, weil das Wort  unbekannt oder die Sache so fremdartig ist, dass sie sich jeglicher Definition entzieht.
Die Kunstschule hat unter ihrem Dach auch die Materialsammlung der Netzwerkstatt einfallsreich. Sie ist voller Dinge mit unbekannten Werkstoffen, die aus Resten industrieller und handwerklicher Produktion stammen.
Wir nehmen diese Dinge als Ausgangspunkt für unser Projekt. So kann aus einem Dingsda z.B. eine Sprechblase werden oder ein Sprachrohr, eine Flüstertüte, eine Sprachhülse, eine Sprechmuschel oder eine Plaudertasche. Oder eben auch umgekehrt: aus einem Stück Kabel, einem Rohr und einem Stück Schaumstoff wird etwas völlig Neues, eben ein Dingsda, das nach einem neuen Namen verlangt. Das Bildhafte der Sprache wird sinnlich erfahrbar und Sprachbildung in einem doppelten Sinne zum Experimentierfeld.

Gefördert im Rahmen Ausschreibung: Kunstschule im Kontext des Landesverbandes der Kunstschulen durch:
       und gefördert durch:  

Im Rahmen des niedersächsischen Modellprojektes generationKunst des Landesverbandes der Kunstschulen wurde die Kunstschule KunstWerk e.V. mit ihrem Projekt Posit|z|ionswechsel  ausgewählt.

Von Februar bis Mai können Jugendliche ab 15 Jahren ungewöhnliche „Sitzgelegenheiten“ in der Kunstschule gestalten. Jede Sitzgelegenheit kann Bezug auf gesellschaftliche, persönliche oder politische Anliegen nehmen. Anlass der Gestaltung kann der Stuhl an sich sein, das Sitzen, das Besetzen oder ein Thema, welches die Jugendlichen bewegt. Die Stühle können umgestaltet, designt, zerstört oder in Szene gesetzt werden.

Die Art und Weise der abschließenden öffentlichen Präsentation wird während des Workshops gemeinsam entwickelt.

Das Projekt wird gefördert durch das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und den Bezirksrat Südstadt-Bult der LH Hannover

Termine: 23.02./02.03.2018/16.03./13.04. /20.04./27.04./04.05. jeweils 16.00 – 18.00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Infos: http://www.generationkunst.de

Gefördert durch: 

   

und den Bezirksrat Südstadt-Bult über die Landeshauptstadt