Kunst und Sprache

Ein Schwerpunkt unserer Kunstschularbeit ist der Umgang mit Sprache. Künstlerischer Ausdruck ist als besondere Form der Sprache zu sehen – statt Worten „sprechen“ oft Bilder und Objekte.Gleichzeitig werden Bilder, Objekte und Filme mit Titeln versehen oder durch gesprochene und geschriebene Texte ergänzt.  Für alle Ateliergruppen stehen daher wechselnde Angebote zum Spielen, Experimentieren und Gestalten mit Sprache bereit.

Das Kommodentheater
Eine umgestaltete und rollbare Kommode dient als aufzieh- und klappbarer Ideen- und Materialfundus. In den als Mini-Bühne arrangierten Fächern des Kommodentheaters, können die Kinder Geschichten mit Materialien und Requisiten aus dem Kunstschulfundus spielen und erzählen. Außerdem enthalten die Schubladen Vorlagen mit leeren Comic-Panels, sowie geschriebene Geschichtenanfänge als Aufforderung zum Weitererzählen und -zeichnen.

Das Geschichtenregal
richtet sich speziell an Kinder, die noch nicht lesen und schreiben können. Die einzelnen Regalfächer fungieren als Bilderrahmen für Geschichten und werden von den Kindern gestaltet und bespielt. So entstehen kleine Bühnenbilder für spontane Erzählungen, die wiederum weiteren Kindern aus anderen Gruppen zur Verfügung stehen und im Sinne einer neuen Geschichte neu in Szene gesetzt werden können.

Schrift im Raum
An vielfältigen Orten und Fläachen in der Kunstschule sind Worte und Texte zu finden, die zum Weiterdenken und -gestalten auffordern. Auf Tafeln geschriebene Fragen suchen nach Antworten, Fensterbilder kommentieren den Alltag, besonders merkwürdige Worte werden in Rahmen ausgestellt und Magnetwände fordern zum Spiel mit Buchstaben und Worten auf.

Das Scriptorium
Ein Schreibpult animiert interessierte Kinder, sich mit Schreib,- und Zeichenfedern sowie Kalligraphiepinseln zu beschäftigen. Flankierend dazu gibt es verschiedene Bücher zu den Themen: Schrift und Schreiben, Zeichen und Symbole.
Außerdem stehen eine Schreibmaschine, eine Brailleschrift-Maschine, Buchstaben-Stempel u.a. zur Verfügung