Fachkraft ästhetische Bildung
Kompetenzorientierte Qualifizierung für pädagogische Fachkräfte im Elementar- oder Primarbereich: Erzieher*innen, Sozialpädagog*innen, Sozialassistenten*innen, Heilerziehungspfleger*innen, Absolvent*innen von frühpädagogischen Studiengängen in Krippen, Kitas, Hort oder Ganztagsbereich. In einem BASIS-Modul werden Grundlagen ästhetisch-künstlerischer Prozesse vermittelt, Weitere Fachmodule stellen anhand vieler praktischer Übungen Bezüge zu den Schwerpunktthemen: SPRACHE, VIELFALT, MEDIEN, MINT und KINDER UNTER DREI her.
Kurzbeschreibung der FÄB-Module
Ästhetische Bildung und Vielfalt
2 Termine: 29.05. und 30.05.2026 jeweils 9.00-16.30 Uhr
Das Thema Vielfalt ist in jeder pädagogischen Einrichtung relevant, denn alle Kinder wachsen in eine vielfältige Welt hinein, mit Menschen unterschiedlicher Kulturen und Sprachen, aus unterschiedlichen Familienkonstellationen, mit und ohne Beeinträchtigung, unterschiedlichen Alters, aus armen oder reichen Verhältnissen usw.. Für die pädagogischen Fachkräfte bedeutet dieses, einen kompetenten Umgang mit Heterogenität einzuüben. Vielfalt ist sowohl Chance und Motor für Entwicklung als auch Herausforderung. Sie ist bereichernd, aber manchmal auch verunsichernd und verlangt besondere Kompetenzen im Alltag. Das Wissen um den bedeutsamen Einfluss von Kultur, Traditionen, Religion und Muttersprache ist unerlässlich für die Bildungs- und Erziehungsarbeit mit Kindern.
Ästhetische Bildung hat das Potenzial, Menschen in ihrer ganzheitlichen Entwicklung von Eigenständigkeit, Identität, Selbstbewusstsein und Kreativität zu stärken. In Prozessen der Ästhetischen Bildung werden Differenzerfahrungen angestoßen: vermeintlich Richtiges, Annahmen, Klischees, Vorurteile, Erfahrungen, Wertungen werden hinterfragt, ungewohnte Perspektiven werden eingenommen und neue Erfahrungen gemacht. In diesem Modul wird anhand von zahlreichen Wahrnehmungsübungen und künstlerischen Methoden ganz praktisch erfahrbar, wie einerseits Vielfalt als Bereicherung der eigenen Lebenswelt genutzt werden kann und andererseits möglichst vielfältige Zugänge neue Erkenntnisfelder öffnen.